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CFT

Cognitive Functional Therapy

Cognitive Functional Therapy (CFT) ist ein patientenzentrierter Ansatz für das Schmerzmanagement der die Überzeugungen, Ängste und damit verbundenen Verhaltensweisen (sowohl Bewegung als auch Lebensstil) jedes Einzelnen mit Rückenschmerzen berücksichtigt. Es bewegt die Menschen darauf zu achten, dass Schmerz nicht eine Reflektion von Gewebsschaden ist - sondern eher ein Prozess, bei dem die Person in einem Teufelskreis von Schmerz und Behinderung gefangen ist.

Ausgelöst wird dies wird durch ein Nervensystem - das durch negative Überzeugungen (beliefs), Angst, verlorene Hoffnung und Vermeidung, die mit maladaptiven Bewegungen und Lebensstilverhalten verbunden sind - gestresst und sensibilisiert ist.

Durch einen motivierenden Gesprächsansatz (Motivational Interviewing) werden Diskrepanzen zwischen Überzeugungen und Verhaltensweisen erkannt. Ebenso wird realisiert, dass die Lösungen, die am meisten helfen und „bleiben“ meist von den Personen selbst gefunden werden können.

CFT ist stark verhaltensorientiert und untersucht verschiedene Bewegungsoptionen anhand von visuellem Feedback, damit Menschen ihr Körperschema wiederherstellen und die Grundbausteine der entspannten Normalbewegung neu erlernen können. Es ermächtigt die Person, genau die Dinge zu tun, die sie fürchten und / oder vermeiden, aber in abgestufter entspannter und normaler Weise. Es konditioniert sie, wenn sie schwach sind. Es motiviert sie, sich mit Bewegung und aktivem Leben zu beschäftigen, basierend auf ihren Vorlieben und Zielen.

Dieser Ansatz ist für die Behandlung chronischer Erkrankungen sehr hilfreich, da er Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen und Anpassungsfähigkeit fördert und Hoffnung und Möglichkeiten für eine Person mit Schmerzen in einer personenzentrierten Art bietet.

CFT ist das Produkt einer langjährigen Evolution von Schmerz-/Verhaltens- und Bewegungsforschung, die logische Weiterentwicklung der biomedizinischen Denkweise in der Physiotherapie. CFT stützt sich auf eine fundierte wissenschaftliche Basis und beinhaltet das Screening folgender Faktoren:



  • Kognitive Faktoren
    • Schmerzen verstehen, Schmerz als Schutz
    • Motivierende Gesprächsführung (motivational interviewing)
    • BioPsychoSociales clinical reasoning Framework
  • Körperliche Faktoren
    • Statik, Dynamik & Schmerz
      • Keine Korrelation von Schmerz & Gewebeschäden
      • Keine Zusammenhänge von Haltung & Schmerz
      • Schwache Zusammenhänge von Biomechanik & Schmerz
    • Graded Activity -Belastbarkeitssteigerung
    • PAT-Training
    • Adaptive / maladaptiver Bewegungsstrategien
    • Aktivität mit Bedeutung
    • Zielführendes kognitives Training
    • Aktivitätenprotokolle (Laufprotokoll, Heimprotokoll)
  • Verhaltenstherapeutische Faktoren
    • Graded Exposure
    • Angstvermeidungs-Strategien (fear avoidance)
    • Physiologische „fight-flight“- Antwort
  • Emotionale & Psychologische Faktoren
    • Schmerzbedingte Angst
    • Expectation & Erfahrung, Schmerzgedächtnis & Neurotags
    • Depression, Angstzustände, Katastrophisieren
  • Soziale Faktoren
    • Arbeitszufriedenheit & Stress
    • Familie
    • Freunde
    • Hobbies, Freizeit
    • Geldsituation
    • etc
  • Lifestyle-Faktoren
    • Schlafanalyse
    • Bewegungsarme Lebensweise
    • Übergewicht
    • Aktivitäten-Pacing im Alltag
  • Ko-Morbiditäten
    • Erkrankungen des Verdauungstraktes, chron. Entzündliche Erkrankungen, Migräne, Fibromyalgie

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